Schluss mit Vergewaltigung als Kriegswaffe

In der Demokratischen Republik Kongo (DRC) wird sexualisierte Gewalt gezielt als Kriegswaffe eingesetzt. Frauen und Kinder werden körperlich und seelisch verletzt und traumatisiert. Oft zum Zuschauen gezwungen, werden auch Männer und Familien durch die äußerste Grausamkeit demoralisiert. Der Zusammenhalt von Familien und Gesellschaft wird zerstört. Die Täter bleiben meist straflos. Die Gewalt im Kongo wird durch den Kampf um Rohstoffe und deren illegalen Abbau vorangetrieben. Rebellengruppen und Milizen verschaffen sich vor allem im rohstoffreichen Ostkongo Zugang zu den Minen mit Bodenschätzen und Kontrolle über die Gebiete.

Kongo-Kampagne Slogen
Bildrechte: Kongo-Kampagne

Wir tragen eine Verantwortung. Diese Rohstoffe werden für die Produktion von Mobiltelefonen und Batterien auch für den deutschen Markt genutzt. Gerade jetzt erleben wir einen Boom in Digitalisierung und Elektromobilität. Sie dürfen unter keinen Umständen auf Vergewaltigung, Kinderarbeit, Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen aufbauen. Deshalb initiiert die Kampagne auch eine Unterschriftenaktion.

Mehr Informationen zur Kampagne, den Unterstützern und der Unterschriftenaktion finden Sie auf der Webseite der Kampagne.

Die Kongo-Kampagne ist ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen mit einem gemeinsam angestrebten Zukunftsbild: Frauen und Kinder im Kongo sollen mit ihren Familien ein selbstbestimmtes Leben in Frieden, ohne Angst oder sexualisierte Gewalt führen können. Die Kampagne wird unter anderem unterstützt durch Brot für die Welt, Difäm, Diözese Rothenburg-Stuttgart und Mission Eine Welt